Unsere Mitgliederversammlung vom 5. März verlief wieder problemlos.Adrian Buchschacher ist nun, nach seinem Berufswechsel, aktiv in den Vorstand eingestiegen. Die Mitglieder und Gäste interessierten sich für die Tätigkeiten in Kenia, anerkannten unser Engagement und wir genossen mit ihnen das gemütliche Beisammensein im zweiten Teil des Abends.Im Januar waren Christoph und ich, Heidi, mit meinen Zwillingschwestern Brigitte und Renate in Kenia. Für die beiden waren die Erfahrungen im Slum von Kibera und in den von uns unterstützten Primarschulen erstmalig.Brigitte schrieb einen Bericht darüber:Besuch in den Slumschulen von KiberaIm Januar 2026 hatte ich Gelegenheit, die acht Slumschulen, welche vom Verein CHaCHaCHi unterstützt werden, vor Ort kennen zu lernen.Vorgängig machte ich mir etliche Gedanken, wie ich dies wohl verkraften würde. Nie hätte ich gedacht, dass ich den Besuch der verschiedenen Schulen als hauptsächlich beglückend empfinden könnte.Natürlich ist die Armut gross und es fehlt an Vielem. So sind zum Beispiel die Räumlichkeiten und Unterrichtsmaterialien sehr bescheiden. Es gibt Klassenräume ohne Fenster und Türen, und die Kinder sitzen dicht an dicht auf harten Bänken.Dennoch wirken sie zufrieden, machen mit und halten sich an klare Leitsätze:Es herrscht allgemein ein respektvoller Umgang von jeder Seite.Gibt ein Kind beispielsweise eine falsche Antwort, heisst es «schön, dass du ës probiert hast». Für eine richtige Antwort wird oft ein kurzer Applaus gespendet, was das Selbstwertgefühl stärkt. Die Lehrkräfte sind trotz ihres sehr bescheidenen Monatsgehalts engagiert und unterrichten mit Herzblut. Der Unterricht ist nach alter Schule aufgebaut und läuft frontal und diszipliniert ab. Ich habe kein einziges Kind gesehen, das sich querstellt oder besondere Aufmerksamkeit verlangt. Für mich als ehemalige Lehrerin mit 35jähriger Berufserfahrung kaum zu glauben. Dasselbe kann man übrigens auch ausserhalb der Schule beobachten. Quengelnde oder Aufmerksamkeit heischende Kinder sieht man nicht.Überaus beeindruckend ist der Ablauf beim Mittagstisch. Alle stellen sich geduldig in eine Reihe und warten, bis sie ihren gefüllten Teller erhalten.Für mich war diese Erfahrung sehr bereichernd, und ich bin dankbar, dass ich mit eigenen Augen sehen konnte, wie sinnvoll die dringend nötigen Spenden eingesetzt werden. Brigitte Althaus, Schwester von Heidi
November 2025
Schon ist wieder ein Schuljahr zu Ende gegangen und die langen Ferien haben anfangs November begonnen. Leider bedeutet das für einen Grossteil der Kinder im Slum unter anderem: keine sinnvolle Beschäftigung und keine regelmässige Mahlzeit, also Langeweile und Hunger! Aus diesem Grunde führen wir die Mittagessen den ganzen Monat weiter. Die Lehrkräfte und Köchinnen sind gerne bereit, weiterzuarbeiten und den Kindern ein fröhliches, abwechslungsreiches Programm zu bieten. Es wird viel gesungen, getanzt, gespielt, gezeichnet aber auch sportliche Aktivitäten sind im Rahmen der räumlichen Möglichkeiten angesagt. Am Mittag essen auch Geschwister und Nachbarkinder gerne mit und so wird geteilt.Wir bekamen viele Zeichen der Dankbarkeit von Lehrerinnen und Eltern. Dass die Kinder das ganze Jahr durch einen regelmässigen Unterricht nach einem sättigenden Porridge Frühstück und einem ausgewogenen Mittagessen erhielten, ist nicht selbstverständlich; vor allem wenn die Eltern, alleinstehenden Mütter oder Pflegeeltern die anstehenden geringen Schulgebühren nicht zahlen können!Auch die Lehrkräfte sind sehr dankbar, ergänzen wir doch ihren Hungerlohn mit einem ordentlichen Zustupf. Leider ist die Summe des monatlichen Einkommens aber immer noch so gering, dass es knapp zum Überleben reicht. Wir planen, im kommenden Jahr den Minimalansatz etwas zu erhöhen. Wir konnten jeder der 8 Primarschulen ermöglichen Bücher und Schulmaterial und fehlende Pulte und Bänke zu kaufen. Kaputtes Mobiliar konnte mit unserer Hilfe geflickt werden.Hier Ausschnitte aus den Oktober Berichten von zwei Schulleiterinnen, Head Teacher Beatrice von der Niami Schule schreibt:Term three has been so good with us especially the feeding program ….We -the Niami fraternity- are very thankful for the provision of the regular meals which has positively contributed to the growth and development of the children thus positive learning outcome, we are very thankful for your entire Chachachi team thank you so much for your continued kindness towards our school. Your sponsorship has easen our financial problem more so especially when it comes to payment of teachers. Teachers are very much motivated and encouraged since they can continuously get their token.We continually say a big thank you for the provision of stationery and minor repairments in our school. We feel very much encouraged working in a conducive environment with current teaching and learning materials…..Heidi mit 2 SchulleiterinnenGitheri (Mais und Bohnen) ist weichReis mit Green Grams (kleine Bohnen)Das Essen ist sehr beliebtHead teacher Mary von der ‘Little Stommers’ Schule schreibt:Hello Heidi and Jackline, We are fine here in Kibera Kenya. This is our October Report, the Term was short and tiresome but we thank God for enabling us to finish it. Thank you for standing by our side the whole year. This month the meals were enough and well prepared. Children were joyful and excited especially the morning breakfast no one came late so as to be served the porridge.Teachers assistance is the support that has enabled us to stay with good teachers for the whole year, Thank You.We have finished doing the KPSEA Exams today and we wish our Grade 6 all the best.Thank You for the textbooks, stationeries and all the good things you have done for our children and Teachers. May God bless Cha Cha ChiRegardsMary.
Unsere Mitgliederversammlung vom 5. März verlief wieder problemlos.Adrian Buchschacher ist nun, nach seinem Berufswechsel, aktiv in den Vorstand eingestiegen. Die Mitglieder und Gäste interessierten sich für die Tätigkeiten in Kenia, anerkannten unser Engagement und wir genossen mit ihnen das gemütliche Beisammensein im zweiten Teil des Abends.Im Januar waren Christoph und ich, Heidi, mit meinen Zwillingschwestern Brigitte und Renate in Kenia. Für die beiden waren die Erfahrungen im Slum von Kibera und in den von uns unterstützten Primarschulen erstmalig.Brigitte schrieb einen Bericht darüber:Besuch in den Slumschulen von KiberaIm Januar 2026 hatte ich Gelegenheit, die acht Slumschulen, welche vom Verein CHaCHaCHi unterstützt werden, vor Ort kennen zu lernen.Vorgängig machte ich mir etliche Gedanken, wie ich dies wohl verkraften würde. Nie hätte ich gedacht, dass ich den Besuch der verschiedenen Schulen als hauptsächlich beglückend empfinden könnte.Natürlich ist die Armut gross und es fehlt an Vielem. So sind zum Beispiel die Räumlichkeiten und Unterrichtsmaterialien sehr bescheiden. Es gibt Klassenräume ohne Fenster und Türen, und die Kinder sitzen dicht an dicht auf harten Bänken.Dennoch wirken sie zufrieden, machen mit und halten sich an klare Leitsätze:Es herrscht allgemein ein respektvoller Umgang von jeder Seite.Gibt ein Kind beispielsweise eine falsche Antwort, heisst es «schön, dass du ës probiert hast». Für eine richtige Antwort wird oft ein kurzer Applaus gespendet, was das Selbstwertgefühl stärkt. Die Lehrkräfte sind trotz ihres sehr bescheidenen Monatsgehalts engagiert und unterrichten mit Herzblut. Der Unterricht ist nach alter Schule aufgebaut und läuft frontal und diszipliniert ab. Ich habe kein einziges Kind gesehen, das sich querstellt oder besondere Aufmerksamkeit verlangt. Für mich als ehemalige Lehrerin mit 35jähriger Berufserfahrung kaum zu glauben. Dasselbe kann man übrigens auch ausserhalb der Schule beobachten. Quengelnde oder Aufmerksamkeit heischende Kinder sieht man nicht.Überaus beeindruckend ist der Ablauf beim Mittagstisch. Alle stellen sich geduldig in eine Reihe und warten, bis sie ihren gefüllten Teller erhalten.Für mich war diese Erfahrung sehr bereichernd, und ich bin dankbar, dass ich mit eigenen Augen sehen konnte, wie sinnvoll die dringend nötigen Spenden eingesetzt werden. Brigitte Althaus, Schwester von Heidi
November 2025
Schon ist wieder ein Schuljahr zu Ende gegangen und die langen Ferien haben anfangs November begonnen. Leider bedeutet das für einen Grossteil der Kinder im Slum unter anderem: keine sinnvolle Beschäftigung und keine regelmässige Mahlzeit, also Langeweile und Hunger! Aus diesem Grunde führen wir die Mittagessen den ganzen Monat weiter. Die Lehrkräfte und Köchinnen sind gerne bereit, weiterzuarbeiten und den Kindern ein fröhliches, abwechslungsreiches Programm zu bieten. Es wird viel gesungen, getanzt, gespielt, gezeichnet aber auch sportliche Aktivitäten sind im Rahmen der räumlichen Möglichkeiten angesagt. Am Mittag essen auch Geschwister und Nachbarkinder gerne mit und so wird geteilt.Wir bekamen viele Zeichen der Dankbarkeit von Lehrerinnen und Eltern. Dass die Kinder das ganze Jahr durch einen regelmässigen Unterricht nach einem sättigenden Porridge Frühstück und einem ausgewogenen Mittagessen erhielten, ist nicht selbstverständlich; vor allem wenn die Eltern, alleinstehenden Mütter oder Pflegeeltern die anstehenden geringen Schulgebühren nicht zahlen können!Auch die Lehrkräfte sind sehr dankbar, ergänzen wir doch ihren Hungerlohn mit einem ordentlichen Zustupf. Leider ist die Summe des monatlichen Einkommens aber immer noch so gering, dass es knapp zum Überleben reicht. Wir planen, im kommenden Jahr den Minimalansatz etwas zu erhöhen. Wir konnten jeder der 8 Primarschulen ermöglichen Bücher und Schulmaterial und fehlende Pulte und Bänke zu kaufen. Kaputtes Mobiliar konnte mit unserer Hilfe geflickt werden.Hier Ausschnitte aus den Oktober Berichten von zwei Schulleiterinnen, Head Teacher Beatrice von der Niami Schule schreibt:Term three has been so good with us especially the feeding program ….We -the Niami fraternity- are very thankful for the provision of the regular meals which has positively contributed to the growth and development of the children thus positive learning outcome, we are very thankful for your entire Chachachi team thank you so much for your continued kindness towards our school. Your sponsorship has easen our financial problem more so especially when it comes to payment of teachers. Teachers are very much motivated and encouraged since they can continuously get their token.We continually say a big thank you for the provision of stationery and minor repairments in our school. We feel very much encouraged working in a conducive environment with current teaching and learning materials…..Heidi mit 2 SchulleiterinnenGitheri (Mais und Bohnen) ist weichReis mit Green Grams (kleine Bohnen)Das Essen ist sehr beliebtHead teacher Mary von der ‘Little Stommers’ Schule schreibt:Hello Heidi and Jackline, We are fine here in Kibera Kenya. This is our October Report, the Term was short and tiresome but we thank God for enabling us to finish it. Thank you for standing by our side the whole year. This month the meals were enough and well prepared. Children were joyful and excited especially the morning breakfast no one came late so as to be served the porridge.Teachers assistance is the support that has enabled us to stay with good teachers for the whole year, Thank You.We have finished doing the KPSEA Exams today and we wish our Grade 6 all the best.Thank You for the textbooks, stationeries and all the good things you have done for our children and Teachers. May God bless Cha Cha ChiRegardsMary.