Im Frühjahr fragte mich Eline Müller, eine angehende Studentin, die nach der Matur ein Zwischenjahr einschaltete, ob sie eventuell für CHaCHaCHi in Kenia für etwa 2 Monate mitarbeiten könnte. Eigentlich betreiben wir ja kein Volontärinnen Programm, doch da Eline mir sehr sympathisch und unkompliziert erschien, dachte ich mir, dass sie vielleicht mit unserer Mitarbeiterin Jackline in den Slum-Primarschulen aushelfen und bei ihr und ihren Töchtern wohnen könnte…Und so reiste Eline Ende Juni nach Nairobi.Hier ist ihr Bericht: Mein Aufenthalt in KeniaIch heisse Eline, wohne in Neuchâtel und bin neunzehn Jahre alt. Zwei Monate lang, von Juli bis August 2026, hatte ich dank CHaCHaCHi das Glück, nach Kenia zu reisen. Da ich diese Organisation bereits kannte, habe ich mich an Heidi Brenner gewandt. Obwohl es nicht üblich ist, Freiwillige nach Nairobi zu entsenden, hat sie mir dennoch angeboten, an diesem wunderbaren Projekt teilzunehmen. Ich durfte bei der Familie von Jackline Adit, der CHaCHaCHi-Vertreterin in Nairobi, wohnen. So lernte ich ihre Kinder kennen, die mich aufnahmen, als wäre ich ihre Schwester. In den ersten Tagen begleitete ich Jackline in die Slums von Kibera, um die acht Primarschulen zu besuchen, die CHaCHaCi finanziell unterstützt. Die Schüler und Lehrer beeindruckten mich mit vielen Liedern, Gedichten und Tänzen.Dann durfte ich an diesen verschiedenen Schulen Mathematik und Englisch unterrichten, zusammen mit Sharley, der Tochter von Jackline. Wir wechselten alle zwei bis drei Tage die Schule, was uns leider nicht wirklich die Möglichkeit gab, die Schüler gut kennenzulernen. Diejenigen, die wir unterrichteten, waren aber immer sehr lernbegierig und hörten geduldig zu.Wenn sie Mühe hatten, mein Englisch zu verstehen, war Sharley da, um ins Swahili zu übersetzen, und zusammen bildeten wir ein tolles Duo von Pseudo-Lehrerinnen :) Mittags erhielt jedes Kind dieser acht Schulen eine Mahlzeit aus Reis und Linsen oder Githeri (Mais und Bohnen). Zusammen mit Sharley und Jackline halfen wir den Köchinnen dabei, die Mahlzeiten an die 150, manchmal sogar über 200 Schüler auszuteilen. Nach dem Essen wurden die Paravents beiseitegeschoben, die die Klassen voneinander trennten, und alle Schüler der Schule sangen, tanzten, rannten herum und lachten in alle Richtungen. Auf diese Weise lernte ich mehrere kenianische Lieder und Tanzschritte kennen, darunter a Jambo Bwana.Da ich selbst eine grosse Musikliebhaberin bin, hatte ich auch die Gelegenheit, ihnen den Cup Song beizubringen, indem ich den Rhythmus auf die Tische klopfte, oder sogar die Macarena, die ziemlich gut ankam. Ende Juli haben alle Schüler in Kenia ihre Quartalsprüfungen abgelegt, bevor sie ein paar Wochen Ferien hatten. Während dieser Zeit kommen die Schüler aus Kibera trotzdem zur Schule, um an spielerischeren Aktivitäten teilzunehmen und ihre Mittagessen zu erhalten. Sharley und ich konnten die zahlreichen Spiele, die wir mit den Kindern gemacht haben, leiten und mitmachen: Fussball, Volleyball, Wettrennen, Basteln, Zeichnen, Singen, Musizieren, Tanzen und Nähen. Alle machten mit, von den jüngsten Schülern im Alter von 4 bis 5 Jahren bis hin zu den Lehrern, die Musik machten, das Nähen unterrichteten und die Nachmittage mit Liedern belebten.Was mich an diesen Menschen aus Kibera am meisten beeindruckt hat, ist ihre Lebensfreude trotz der Herausforderungen, die sie bewältigen müssen, ihr Wissensdurst, ihre Neugier, ihr grosses Herz und ihre Aufgeschlossenheit.Sie haben mich schon vom ersten Tag an aufgenommen und mir das Gefühl gegeben, Teil ihrer grossen Gemeinschaft zu sein. Ich kann ihnen und CHaCHaCHi gar nicht genug dafür danken, dass sie mir ermöglicht haben, dieses Abenteuer an ihrer Seite zu erleben.Im September 2026 Eline MüllerWir danken Eline herzlich für ihren tollen Einsatz und dass sie die Primarschulen, Kinder und Lehrkräfte, inspiriert und unterstützt hat. Ich erhielt nur begeisterte Rückmeldungen. Hier noch ein paar Feedbacks der Schulleiter:von Headteacher James von NEEMA:We were very happy to have Eline, Jackline, Sharley and Erick. We were very happy to interact with them in our Holiday activities. We enjoyed creative work together, songs and dance. Again, we were happy to see them serving all of us food. The children were happy, teachers and cooks; we highly appreciated for being together and doing the activities in unison.Von Headteacher Jared von ST. JULIET:We sincerely appreciate the visit by Eileen, who had a wonderful time interacting with the children and participating in various activities. The children especially enjoyed dancing, singing, playing, and volleyball. We were delighted to discover that Eileen also enjoys volleyball, which made the interaction even more exciting and memorable for the children.Von Head teacher Mary, LITTLE STOMMERS:We were also privileged to have Tr. Eline,Tr Jackline and Tr. Sharley who actively assisted learners in creativity and music.Von Headteacher NOEL von ISRAEL:The programme brought together all the children and teachers, with Eline, Shaline, and Jackline also joining us for the activities. The children participated in a variety of educational, creative, and entertaining activities, including;Art and craft, where children explored their creativity through different art and craft activities. Children participated in musical activities, which allowed them to express themselves and showcase their talents. We did poetry, where children presented and enjoyed poetry, helping to build their confidence and communication skills. We also had a talent show that gave children an opportunity to showcase their abilities and appreciate the talent of fellow learners.Von Headteacher Risper von KOPLWA:We are also happy to see Eline and Sharley visiting us at our school and making our children happy with learning activities.
März 2026
Unsere Mitgliederversammlung vom 5. März verlief wieder problemlos.Adrian Buchschacher ist nun, nach seinem Berufswechsel, aktiv in den Vorstand eingestiegen. Die Mitglieder und Gäste interessierten sich für die Tätigkeiten in Kenia, anerkannten unser Engagement und wir genossen mit ihnen das gemütliche Beisammensein im zweiten Teil des Abends.Im Januar waren Christoph und ich, Heidi, mit meinen Zwillingschwestern Brigitte und Renate in Kenia. Für die beiden waren die Erfahrungen im Slum von Kibera und in den von uns unterstützten Primarschulen erstmalig.Brigitte schrieb einen Bericht darüber:Besuch in den Slumschulen von KiberaIm Januar 2026 hatte ich Gelegenheit, die acht Slumschulen, welche vom Verein CHaCHaCHi unterstützt werden, vor Ort kennen zu lernen.Vorgängig machte ich mir etliche Gedanken, wie ich dies wohl verkraften würde. Nie hätte ich gedacht, dass ich den Besuch der verschiedenen Schulen als hauptsächlich beglückend empfinden könnte.Natürlich ist die Armut gross und es fehlt an Vielem. So sind zum Beispiel die Räumlichkeiten und Unterrichtsmaterialien sehr bescheiden. Es gibt Klassenräume ohne Fenster und Türen, und die Kinder sitzen dicht an dicht auf harten Bänken.Dennoch wirken sie zufrieden, machen mit und halten sich an klare Leitsätze:Es herrscht allgemein ein respektvoller Umgang von jeder Seite.Gibt ein Kind beispielsweise eine falsche Antwort, heisst es «schön, dass du ës probiert hast». Für eine richtige Antwort wird oft ein kurzer Applaus gespendet, was das Selbstwertgefühl stärkt. Die Lehrkräfte sind trotz ihres sehr bescheidenen Monatsgehalts engagiert und unterrichten mit Herzblut. Der Unterricht ist nach alter Schule aufgebaut und läuft frontal und diszipliniert ab. Ich habe kein einziges Kind gesehen, das sich querstellt oder besondere Aufmerksamkeit verlangt. Für mich als ehemalige Lehrerin mit 35jähriger Berufserfahrung kaum zu glauben. Dasselbe kann man übrigens auch ausserhalb der Schule beobachten. Quengelnde oder Aufmerksamkeit heischende Kinder sieht man nicht.Überaus beeindruckend ist der Ablauf beim Mittagstisch. Alle stellen sich geduldig in eine Reihe und warten, bis sie ihren gefüllten Teller erhalten.Für mich war diese Erfahrung sehr bereichernd, und ich bin dankbar, dass ich mit eigenen Augen sehen konnte, wie sinnvoll die dringend nötigen Spenden eingesetzt werden. Brigitte Althaus, Schwester von Heidi
November 2025
Schon ist wieder ein Schuljahr zu Ende gegangen und die langen Ferien haben anfangs November begonnen. Leider bedeutet das für einen Grossteil der Kinder im Slum unter anderem: keine sinnvolle Beschäftigung und keine regelmässige Mahlzeit, also Langeweile und Hunger! Aus diesem Grunde führen wir die Mittagessen den ganzen Monat weiter. Die Lehrkräfte und Köchinnen sind gerne bereit, weiterzuarbeiten und den Kindern ein fröhliches, abwechslungsreiches Programm zu bieten. Es wird viel gesungen, getanzt, gespielt, gezeichnet aber auch sportliche Aktivitäten sind im Rahmen der räumlichen Möglichkeiten angesagt. Am Mittag essen auch Geschwister und Nachbarkinder gerne mit und so wird geteilt.Wir bekamen viele Zeichen der Dankbarkeit von Lehrerinnen und Eltern. Dass die Kinder das ganze Jahr durch einen regelmässigen Unterricht nach einem sättigenden Porridge Frühstück und einem ausgewogenen Mittagessen erhielten, ist nicht selbstverständlich; vor allem wenn die Eltern, alleinstehenden Mütter oder Pflegeeltern die anstehenden geringen Schulgebühren nicht zahlen können!Auch die Lehrkräfte sind sehr dankbar, ergänzen wir doch ihren Hungerlohn mit einem ordentlichen Zustupf. Leider ist die Summe des monatlichen Einkommens aber immer noch so gering, dass es knapp zum Überleben reicht. Wir planen, im kommenden Jahr den Minimalansatz etwas zu erhöhen. Wir konnten jeder der 8 Primarschulen ermöglichen Bücher und Schulmaterial und fehlende Pulte und Bänke zu kaufen. Kaputtes Mobiliar konnte mit unserer Hilfe geflickt werden.Hier Ausschnitte aus den Oktober Berichten von zwei Schulleiterinnen, Head Teacher Beatrice von der Niami Schule schreibt:Term three has been so good with us especially the feeding program ….We -the Niami fraternity- are very thankful for the provision of the regular meals which has positively contributed to the growth and development of the children thus positive learning outcome, we are very thankful for your entire Chachachi team thank you so much for your continued kindness towards our school. Your sponsorship has easen our financial problem more so especially when it comes to payment of teachers. Teachers are very much motivated and encouraged since they can continuously get their token.We continually say a big thank you for the provision of stationery and minor repairments in our school. We feel very much encouraged working in a conducive environment with current teaching and learning materials…..Heidi mit 2 SchulleiterinnenGitheri (Mais und Bohnen) ist weichReis mit Green Grams (kleine Bohnen)Das Essen ist sehr beliebtHead teacher Mary von der ‘Little Stommers’ Schule schreibt:Hello Heidi and Jackline, We are fine here in Kibera Kenya. This is our October Report, the Term was short and tiresome but we thank God for enabling us to finish it. Thank you for standing by our side the whole year. This month the meals were enough and well prepared. Children were joyful and excited especially the morning breakfast no one came late so as to be served the porridge.Teachers assistance is the support that has enabled us to stay with good teachers for the whole year, Thank You.We have finished doing the KPSEA Exams today and we wish our Grade 6 all the best.Thank You for the textbooks, stationeries and all the good things you have done for our children and Teachers. May God bless Cha Cha ChiRegardsMary.
Im Frühjahr fragte mich Eline Müller, eine angehende Studentin, die nach der Matur ein Zwischenjahr einschaltete, ob sie eventuell für CHaCHaCHi in Kenia für etwa 2 Monate mitarbeiten könnte. Eigentlich betreiben wir ja kein Volontärinnen Programm, doch da Eline mir sehr sympathisch und unkompliziert erschien, dachte ich mir, dass sie vielleicht mit unserer Mitarbeiterin Jackline in den Slum-Primarschulen aushelfen und bei ihr und ihren Töchtern wohnen könnte…Und so reiste Eline Ende Juni nach Nairobi.Hier ist ihr Bericht: Mein Aufenthalt in KeniaIch heisse Eline, wohne in Neuchâtel und bin neunzehn Jahre alt. Zwei Monate lang, von Juli bis August 2026, hatte ich dank CHaCHaCHi das Glück, nach Kenia zu reisen. Da ich diese Organisation bereits kannte, habe ich mich an Heidi Brenner gewandt. Obwohl es nicht üblich ist, Freiwillige nach Nairobi zu entsenden, hat sie mir dennoch angeboten, an diesem wunderbaren Projekt teilzunehmen. Ich durfte bei der Familie von Jackline Adit, der CHaCHaCHi-Vertreterin in Nairobi, wohnen. So lernte ich ihre Kinder kennen, die mich aufnahmen, als wäre ich ihre Schwester. In den ersten Tagen begleitete ich Jackline in die Slums von Kibera, um die acht Primarschulen zu besuchen, die CHaCHaCi finanziell unterstützt. Die Schüler und Lehrer beeindruckten mich mit vielen Liedern, Gedichten und Tänzen.Dann durfte ich an diesen verschiedenen Schulen Mathematik und Englisch unterrichten, zusammen mit Sharley, der Tochter von Jackline. Wir wechselten alle zwei bis drei Tage die Schule, was uns leider nicht wirklich die Möglichkeit gab, die Schüler gut kennenzulernen. Diejenigen, die wir unterrichteten, waren aber immer sehr lernbegierig und hörten geduldig zu.Wenn sie Mühe hatten, mein Englisch zu verstehen, war Sharley da, um ins Swahili zu übersetzen, und zusammen bildeten wir ein tolles Duo von Pseudo-Lehrerinnen :) Mittags erhielt jedes Kind dieser acht Schulen eine Mahlzeit aus Reis und Linsen oder Githeri (Mais und Bohnen). Zusammen mit Sharley und Jackline halfen wir den Köchinnen dabei, die Mahlzeiten an die 150, manchmal sogar über 200 Schüler auszuteilen. Nach dem Essen wurden die Paravents beiseitegeschoben, die die Klassen voneinander trennten, und alle Schüler der Schule sangen, tanzten, rannten herum und lachten in alle Richtungen. Auf diese Weise lernte ich mehrere kenianische Lieder und Tanzschritte kennen, darunter a Jambo Bwana.Da ich selbst eine grosse Musikliebhaberin bin, hatte ich auch die Gelegenheit, ihnen den Cup Song beizubringen, indem ich den Rhythmus auf die Tische klopfte, oder sogar die Macarena, die ziemlich gut ankam. Ende Juli haben alle Schüler in Kenia ihre Quartalsprüfungen abgelegt, bevor sie ein paar Wochen Ferien hatten. Während dieser Zeit kommen die Schüler aus Kibera trotzdem zur Schule, um an spielerischeren Aktivitäten teilzunehmen und ihre Mittagessen zu erhalten. Sharley und ich konnten die zahlreichen Spiele, die wir mit den Kindern gemacht haben, leiten und mitmachen: Fussball, Volleyball, Wettrennen, Basteln, Zeichnen, Singen, Musizieren, Tanzen und Nähen. Alle machten mit, von den jüngsten Schülern im Alter von 4 bis 5 Jahren bis hin zu den Lehrern, die Musik machten, das Nähen unterrichteten und die Nachmittage mit Liedern belebten.Was mich an diesen Menschen aus Kibera am meisten beeindruckt hat, ist ihre Lebensfreude trotz der Herausforderungen, die sie bewältigen müssen, ihr Wissensdurst, ihre Neugier, ihr grosses Herz und ihre Aufgeschlossenheit.Sie haben mich schon vom ersten Tag an aufgenommen und mir das Gefühl gegeben, Teil ihrer grossen Gemeinschaft zu sein. Ich kann ihnen und CHaCHaCHi gar nicht genug dafür danken, dass sie mir ermöglicht haben, dieses Abenteuer an ihrer Seite zu erleben.Im September 2026 Eline MüllerWir danken Eline herzlich für ihren tollen Einsatz und dass sie die Primarschulen, Kinder und Lehrkräfte, inspiriert und unterstützt hat. Ich erhielt nur begeisterte Rückmeldungen. Hier noch ein paar Feedbacks der Schulleiter:von Headteacher James von NEEMA:We were very happy to have Eline, Jackline, Sharley and Erick. We were very happy to interact with them in our Holiday activities. We enjoyed creative work together, songs and dance. Again, we were happy to see them serving all of us food. The children were happy, teachers and cooks; we highly appreciated for being together and doing the activities in unison.Von Headteacher Jared von ST. JULIET:We sincerely appreciate the visit by Eileen, who had a wonderful time interacting with the children and participating in various activities. The children especially enjoyed dancing, singing, playing, and volleyball. We were delighted to discover that Eileen also enjoys volleyball, which made the interaction even more exciting and memorable for the children.Von Head teacher Mary, LITTLE STOMMERS:We were also privileged to have Tr. Eline,Tr Jackline and Tr. Sharley who actively assisted learners in creativity and music.Von Headteacher NOEL von ISRAEL:The programme brought together all the children and teachers, with Eline, Shaline, and Jackline also joining us for the activities. The children participated in a variety of educational, creative, and entertaining activities, including;Art and craft, where children explored their creativity through different art and craft activities. Children participated in musical activities, which allowed them to express themselves and showcase their talents. We did poetry, where children presented and enjoyed poetry, helping to build their confidence and communication skills. We also had a talent show that gave children an opportunity to showcase their abilities and appreciate the talent of fellow learners.Von Headteacher Risper von KOPLWA:We are also happy to see Eline and Sharley visiting us at our school and making our children happy with learning activities.
März 2026
Unsere Mitgliederversammlung vom 5. März verlief wieder problemlos.Adrian Buchschacher ist nun, nach seinem Berufswechsel, aktiv in den Vorstand eingestiegen. Die Mitglieder und Gäste interessierten sich für die Tätigkeiten in Kenia, anerkannten unser Engagement und wir genossen mit ihnen das gemütliche Beisammensein im zweiten Teil des Abends.Im Januar waren Christoph und ich, Heidi, mit meinen Zwillingschwestern Brigitte und Renate in Kenia. Für die beiden waren die Erfahrungen im Slum von Kibera und in den von uns unterstützten Primarschulen erstmalig.Brigitte schrieb einen Bericht darüber:Besuch in den Slumschulen von KiberaIm Januar 2026 hatte ich Gelegenheit, die acht Slumschulen, welche vom Verein CHaCHaCHi unterstützt werden, vor Ort kennen zu lernen.Vorgängig machte ich mir etliche Gedanken, wie ich dies wohl verkraften würde. Nie hätte ich gedacht, dass ich den Besuch der verschiedenen Schulen als hauptsächlich beglückend empfinden könnte.Natürlich ist die Armut gross und es fehlt an Vielem. So sind zum Beispiel die Räumlichkeiten und Unterrichtsmaterialien sehr bescheiden. Es gibt Klassenräume ohne Fenster und Türen, und die Kinder sitzen dicht an dicht auf harten Bänken.Dennoch wirken sie zufrieden, machen mit und halten sich an klare Leitsätze:Es herrscht allgemein ein respektvoller Umgang von jeder Seite.Gibt ein Kind beispielsweise eine falsche Antwort, heisst es «schön, dass du ës probiert hast». Für eine richtige Antwort wird oft ein kurzer Applaus gespendet, was das Selbstwertgefühl stärkt. Die Lehrkräfte sind trotz ihres sehr bescheidenen Monatsgehalts engagiert und unterrichten mit Herzblut. Der Unterricht ist nach alter Schule aufgebaut und läuft frontal und diszipliniert ab. Ich habe kein einziges Kind gesehen, das sich querstellt oder besondere Aufmerksamkeit verlangt. Für mich als ehemalige Lehrerin mit 35jähriger Berufserfahrung kaum zu glauben. Dasselbe kann man übrigens auch ausserhalb der Schule beobachten. Quengelnde oder Aufmerksamkeit heischende Kinder sieht man nicht.Überaus beeindruckend ist der Ablauf beim Mittagstisch. Alle stellen sich geduldig in eine Reihe und warten, bis sie ihren gefüllten Teller erhalten.Für mich war diese Erfahrung sehr bereichernd, und ich bin dankbar, dass ich mit eigenen Augen sehen konnte, wie sinnvoll die dringend nötigen Spenden eingesetzt werden. Brigitte Althaus, Schwester von Heidi
November 2025
Schon ist wieder ein Schuljahr zu Ende gegangen und die langen Ferien haben anfangs November begonnen. Leider bedeutet das für einen Grossteil der Kinder im Slum unter anderem: keine sinnvolle Beschäftigung und keine regelmässige Mahlzeit, also Langeweile und Hunger! Aus diesem Grunde führen wir die Mittagessen den ganzen Monat weiter. Die Lehrkräfte und Köchinnen sind gerne bereit, weiterzuarbeiten und den Kindern ein fröhliches, abwechslungsreiches Programm zu bieten. Es wird viel gesungen, getanzt, gespielt, gezeichnet aber auch sportliche Aktivitäten sind im Rahmen der räumlichen Möglichkeiten angesagt. Am Mittag essen auch Geschwister und Nachbarkinder gerne mit und so wird geteilt.Wir bekamen viele Zeichen der Dankbarkeit von Lehrerinnen und Eltern. Dass die Kinder das ganze Jahr durch einen regelmässigen Unterricht nach einem sättigenden Porridge Frühstück und einem ausgewogenen Mittagessen erhielten, ist nicht selbstverständlich; vor allem wenn die Eltern, alleinstehenden Mütter oder Pflegeeltern die anstehenden geringen Schulgebühren nicht zahlen können!Auch die Lehrkräfte sind sehr dankbar, ergänzen wir doch ihren Hungerlohn mit einem ordentlichen Zustupf. Leider ist die Summe des monatlichen Einkommens aber immer noch so gering, dass es knapp zum Überleben reicht. Wir planen, im kommenden Jahr den Minimalansatz etwas zu erhöhen. Wir konnten jeder der 8 Primarschulen ermöglichen Bücher und Schulmaterial und fehlende Pulte und Bänke zu kaufen. Kaputtes Mobiliar konnte mit unserer Hilfe geflickt werden.Hier Ausschnitte aus den Oktober Berichten von zwei Schulleiterinnen, Head Teacher Beatrice von der Niami Schule schreibt:Term three has been so good with us especially the feeding program ….We -the Niami fraternity- are very thankful for the provision of the regular meals which has positively contributed to the growth and development of the children thus positive learning outcome, we are very thankful for your entire Chachachi team thank you so much for your continued kindness towards our school. Your sponsorship has easen our financial problem more so especially when it comes to payment of teachers. Teachers are very much motivated and encouraged since they can continuously get their token.We continually say a big thank you for the provision of stationery and minor repairments in our school. We feel very much encouraged working in a conducive environment with current teaching and learning materials…..Heidi mit 2 SchulleiterinnenGitheri (Mais und Bohnen) ist weichReis mit Green Grams (kleine Bohnen)Das Essen ist sehr beliebtHead teacher Mary von der ‘Little Stommers’ Schule schreibt:Hello Heidi and Jackline, We are fine here in Kibera Kenya. This is our October Report, the Term was short and tiresome but we thank God for enabling us to finish it. Thank you for standing by our side the whole year. This month the meals were enough and well prepared. Children were joyful and excited especially the morning breakfast no one came late so as to be served the porridge.Teachers assistance is the support that has enabled us to stay with good teachers for the whole year, Thank You.We have finished doing the KPSEA Exams today and we wish our Grade 6 all the best.Thank You for the textbooks, stationeries and all the good things you have done for our children and Teachers. May God bless Cha Cha ChiRegardsMary.